Geschichte


Das alte China

China war eines der ersten Länder der antiken Welt, das sich den Wert und die Schönheit "natürlicher Perlen" zu Nutze machte.

Schon vor vielen tausend Jahren suchten die alten Chinesen in Flussgebieten nach "Perlen" und zahlten ihren Tribut damit.

So steht es in dem 4.000 Jahre alten Buch mit Namen "Shu Jing" geschrieben.

Archäologen haben "Perlen" in alten Gruften dieser Zeitepoche gefunden.


Im 13. Jahrhundert schon versuchten die Chinesen durch das Einpflanzen eines Stückchens Perlmutt, eine "Perle" heran wachsen zu lassen. Dies war der Beginn der "Zuchtperle". Jedoch erst im 2. Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts hat sich die moderne Züchtung in Japan entwickelt.

Seither wird zwischen "Naturperlen", die natürlich gewachsen sind, und "Zuchtperlen", die von Menschenhand beeinflußt wurden, unterschieden.

Einpflanzen eines Stückchen Perlmutt


Das Wachstum der "Zuchtperlen" ist vom Nahrungs-reichtum und Sauberkeit der Gewässer sowie der Austernart abhängig.

Mindestens zwei bis drei Jahre dauert es, bis eine begehrenswerte Größe erreicht ist.

Daher hat die steigende Verschmutzung der Meere, Seen und Flüsse (im besonderen in und um Japan) die "Zuchtperlen" seltener und teurer werden lassen.


China ist seit vielen hundert Jahren größter Züchter von "Süßwasser-Zuchtperlen".

Die chinesischen "Zuchtperlen" bringen eine Größe von bis zu 10 mm hervor und decken nahezu die gesamte Farbpalette ab.


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